ÜBERLEBENS–KÜNSTLER – Erinnerungen eines Schlesiers an die Jahre 1943-1952

Art.Nr./ISBN:
978-3-89960-467-2
19,80 EUR
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Autor: Heinrich J. Jarczyk

Ausstattung: 1. Aufl. 2018, 171 Seiten, mit zahlreichen Zeichnungen und s/w Abbildungen, Format 21 x 26 cm, Softcover

Inhalt: Überlebens-Künstler: ein Zeitzeugenbericht des Malers und Zeichners Heinrich J. Jarczyk, der als junger Soldat mit Stift und Feder in einer aus heutiger Sicht absurden Realität seine Eindrücke von Krieg, Gefangenschaft und Studium festgehalten hat. Über 200 Skizzen und Zeichnungen geben einen Einblick in das Soldatenleben, zeigen fremde Landschaften – ein Versuch, die Verlorenheit im Krieg und in der Gefangenschaft zu überstehen. Die Sehnsucht nach Schlesien dokumentieren 22 meisterhafte Skizzen von Neisse, gezeichnet aus der Erinnerung in der Kriegsgefangenschaft. Ein Lese-Bilderbuch, das Mut macht und im wahrsten Sinne des Wortes Überlebens-Kunst verkörpert.

Heinrich J. Jarczyk (geb. 1925) erhielt den ersten Zeichenunterricht am humanistischen Gymnasium Carolinum in Neisse; nach dem Abitur 1943 wurde er in den Krieg eingezogen. 
Nach der Entlassung aus der Kriegsgefangenschaft 1947 studierte er Biologie und Chemie in München, promovierte 1952. Berufliche Aufenthalte führten ihn u.a. nach Ägypten und Südamerika. Neben seiner Tätigkeit in Forschung und Industrie verfolgte er auch konsequent seine künstlerischen Interessen, zeichnete, radierte und malte. 
Seit 1986 widmete sich Jarczyk ausschließlich der Kunst. Seine Werke präsentierte er in mehr als 50 Einzelausstellungen in Europa, den USA, Korea und Mali. Radierungen und Aquarelle hängen u.a. im Musée Antoine Lécuyer in St. Quentin, im Schlesischen Museum in Görlitz und im Museum von Neisse. Jarczyk lebt in Bergisch Gladbach.